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Statement: Prof. Dr. Rolf Wüstenhagen, Universität St. Gallen
Prof. Dr. Rolf Wüstenhagen

Erneuerbare Energien sind die wirtschaftlichere Alternative

In Deutschland ist der Atomausstieg beschlossene Sache, und auch in der Schweiz stehen die Zeichen auf Energiewende. Werden am Ende die Franzosen die lachenden Dritten sein, wenn wir unsere Engpässe mit teuer importiertem Nuklearstrom überbrücken?

Nein, so wird es nicht kommen. Schon vor Fukushima hatte die Atomenergie ein Kostenproblem. Denn die Technologie zeigte negative Lernkurveneffekte: Jedes neue Kernkraftwerk wurde teurer als das Vorgängermodell. Bei Solarzellen und Co. verläuft die Entwicklung dagegen umgekehrt, mit wachsenden Stückzahlen befinden sich die Produktionskosten im Sinkflug. Fukushima zeigt, dass es darüber hinaus den unterschätzten Posten des Restrisikos in der Bilanz gibt. Und gesellschaftliche Akzeptanz hat ebenfalls ihren Preis. 

Die gegenwärtige Energieversorgung erkauft ihre scheinbar günstigen Kosten mit hohen Risiken. Eine Kombination aus erneuerbaren Energien und Energieeffizienz ist mittelfristig der günstigere Weg. Wer übermorgen bei einer risikoarmen, nachhaltigen Energieversorgung ankommen will, muss heute starten. zurück zur Startseite